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„Kleine Zähne brauchen grosse Freunde!“ ist das Motto der Stiftung Zahnfreundlich. Mit diesem Slogan führt die Stiftung ihr Karies-Präventionsprogramm in hilfsbedürftigen Regionen aus. Doch was sind die kleinen Zähne und wer sind die grossen Freunde?
„Kleine Zähne“ gehören Kindern die in unterentwickelten Ländern leben und denen das Wissen über Zahnpflege fehlt“, erklärt Dr. Albert Bär von der Stiftung. „Kinder aus hilfsbedürftigen Regionen bedürfen am meisten unserer Hilfe.“
Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Karies vor allem in weniger entwickelten Ländern ein Problem darstellt. Der Zuckerkonsum steigt wegen des adaptierten westlichen Konsumverhaltens an, gute zahnärztliche Betreuung jedoch ist oft nicht verfügbar. Laut Dr. Bär ist die Kombination von fehlender Zahnhygiene und steigendem Zuckerkonsum besonders gefährlich.
„In Europa haben wir ein exzellentes Modell der Kariesprävention: Zähneputzen und die Versorgung mit Fluorid gehören zu unserem täglichen Leben. Und jeder weiss, was Zucker den Zähnen antut. Kinder aus unterprivilegierten Familien wachsen nicht selbstverständlicherweise mit diesem Wissen auf. Fehlende Kenntnisse über Zahnpflege sind eine Tragödie. Karies-Prävention sollte weiträumig eingesetzt werden, auch in armen Ländern.“
„Deswegen brauchen wir grosse Freunde“, erklärt Dr. Bär. „Unsere grossen Freunde sind präventions-orientierte Personen oder Organisationen, welche die Arbeit der Stiftung unterstützen möchten.
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